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VR Screencasting im Unterricht: Sehen, was Schülerinnen und Schüler sehen

Technik
8.5.2025

Was sehen deine Schülerinnen und Schüler gerade in der VR-Brille? Mit dem neuen VIL Screencasting behältst du als Lehrkraft den Überblick über alle Headset

Wie lässt sich das Bild einer VR-Brille auf einen anderen Bildschirm übertragen – und wie behält eine Lehrkraft gleich mehrere VR-Brillen im Klassenraum im Blick? Mit dem neuen VIL Screencasting wird genau das deutlich einfacher.

Schön, wieder hier zu sein!

Lange war es etwas ruhiger in unserem Blog. Das ändert sich jetzt.

Denn während hier wenig zu lesen war, ist bei VIL ziemlich viel passiert: neue Projekte, neue Inhalte, neue Partnerschaften – und jede Menge Weiterentwicklung an unserer Plattform.

Künftig wollen wir euch hier wieder regelmäßiger mitnehmen: mit neuen Funktionen, Erfahrungen aus dem Unterricht, Best Practices und Einblicken in unsere Projekte.

Danke für eure Geduld – und schön, dass ihr wieder dabei seid.

Los geht's direkt mit einer Funktion, die technisch klingt, im Unterricht aber einen großen Unterschied machen kann: VR Screencasting.

Was sehen meine Schülerinnen und Schüler eigentlich gerade?

Wer mit Tablets oder Notebooks unterrichtet, kennt es: Ein kurzer Blick auf den Bildschirm – und die Lehrkraft weiß, ob alle dort sind, wo sie sein sollen.

Bei Virtual Reality ist das anders.

Die Schülerinnen und Schüler setzen ihre VR-Brillen auf und tauchen in eine virtuelle Lernwelt ein. Die Lehrkraft steht vor einer ganz praktischen Frage:

Was passiert eigentlich gerade unter den einzelnen VR-Brillen?

Ist der richtige Inhalt gestartet? Braucht jemand Unterstützung? Und wie lässt sich das Erlebte gemeinsam im Klassenraum begleiten?

Genau hier kommt VR Screencasting ins Spiel.

Beim Screencasting wird das Bild, das innerhalb einer VR-Brille zu sehen ist, live auf einen zweiten Bildschirm übertragen. Die Lehrkraft kann also beispielsweise auf einem PC oder Tablet verfolgen, was die Person mit der VR-Brille gerade sieht.

Doch eine einzelne VR-Brille zu übertragen, löst noch nicht die Herausforderung eines Klassenraums.

Was passiert bei acht, zehn oder noch mehr Geräten gleichzeitig?

VIL Screencasting: Nicht nur übertragen. Sondern Unterricht moderieren.

Genau auf diesen Punkt haben wir uns bei VIL fokussiert.

Das Screencasting ist direkt in die zentrale VIL Moderationsoberfläche integriert. Die Lehrkraft öffnet „Moderieren“, wählt das gewünschte Geräte-Set beziehungsweise den VR-Koffer – und erhält eine Übersicht über die verbundenen VR-Brillen.

Das Besondere:

Die Live-Bilder mehrerer VR-Brillen können gleichzeitig angezeigt werden.

Statt von Headset zu Headset zu laufen, sieht die Lehrkraft zentral, was gerade passiert. Soll eine Perspektive genauer betrachtet oder beispielsweise gemeinsam gezeigt werden, lässt sich das entsprechende Live-Bild per Klick im Vollbildmodus öffnen.

Screencasting – How To

Damit wird aus einer reinen Bildschirmübertragung ein Werkzeug für die Unterrichtsmoderation:

Inhalt auswählen → auf den VR-Brillen starten → Geräte überwachen → Live-Bilder sehen → einzelne Perspektive vergrößern.

Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig entdecken. Die Lehrkraft behält trotzdem den Überblick.

VR-Brille auf iPad, PC oder Mac übertragen

Schul-IT ist vielfältig. Eine Lösung für den Unterricht sollte deshalb möglichst gut mit der vorhandenen Infrastruktur funktionieren.

Das VIL Screencasting unterstützt aktuelle Browser wie Safari, Chrome, Brave und Firefox und ist für PCs und Tablets mit aktuellen Betriebssystemen konzipiert.

Damit kann die Moderation beispielsweise über Windows-PC, Mac, Android-Tablet oder iPad erfolgen.

Gerade die Unterstützung von iPads und Safari ist für Schulen relevant: Vorhandene Geräte können genutzt werden, ohne für die Bildschirmübertragung zusätzliche Hardware oder spezielle Apps einsetzen zu müssen.

Der Verbindungsaufbau erfolgt dabei ausschließlich über eine gesicherte HTTPS-Verbindung.

Screencasting ist nicht gleich Screencasting

Die Möglichkeit, das Bild einer VR-Brille zu übertragen, bieten auch andere VR-Systeme.

Für den Klassenraum ist aber weniger entscheidend:

„Kann die Brille ihr Bild übertragen?“

Sondern:

„Wie einfach kann eine Lehrkraft damit eine ganze Lerngruppe begleiten?“

Was VIL Screencasting kann — und andere oft nicht:

✓ Live-Bild einer VR-Brille übertragen
✓ Mehrere VR-Brillen gleichzeitig im Blick
✓ Zentrale Moderationsoberfläche — alles an einem Ort
✓ Inhalte und Geräte zentral verwalten
✓ Nutzung über iPad und Safari
✓ Einzelne Perspektive im Vollbild öffnen
✓ Speziell für Multi-Device-Szenarien im Unterricht entwickelt

Klassische Einzelgeräte-Lösungen bieten meist nur den ersten Punkt.

Der Unterschied liegt also nicht allein im Casting – sondern im Workflow für den Unterricht.

Ein Beispiel: Mit der ganzen Klasse nach Pompeji

Eine Klasse erkundet Pompeji und den Vesuv in einem immersiven 360°-Video.

Die Lehrkraft startet den Inhalt über VIL auf den verbundenen VR-Brillen. Während die Schülerinnen und Schüler in die virtuelle Umgebung eintauchen, sieht sie in der Moderationsansicht die Live-Bilder der einzelnen Headsets.

Jemand ist noch nicht im richtigen Inhalt? Sichtbar.

Eine interessante Perspektive soll gemeinsam betrachtet werden? Vollbild öffnen.

So werden aus vielen individuellen VR-Erlebnissen wieder ein gemeinsam moderierter Unterricht.

So funktioniert das VIL Screencasting

Der Ablauf ist bewusst einfach:

  1. „Moderieren“ öffnen
  1. VR-Koffer beziehungsweise Geräte-Set auswählen
  1. Lerninhalt auswählen und starten
  1. Zur Übersicht „VR-Brillen“ wechseln
  1. Live-Bilder der Headsets verfolgen
  1. Bei Bedarf eine Perspektive im Vollbild öffnen

In unserem kurzen How-to-Video zeigen wir den gesamten Ablauf direkt in der VIL Plattform.

VIDEO: Screencasting – How To

Technologie muss Unterricht einfacher machen

Virtual Reality kann Lerninhalte auf eine Art erlebbar machen, die mit klassischen Medien kaum möglich ist. Damit sie sich im Unterricht durchsetzt, muss die Technologie aber nicht nur beeindrucken – sie muss funktionieren, beherrschbar sein und Lehrkräfte unterstützen.

Genau deshalb entwickeln wir VIL weiter.

Unser neues Screencasting ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg:

Die Schülerinnen und Schüler tauchen ein.
Die Lehrkraft behält den Überblick.
Und aus Virtual Reality wird gemeinsamer Unterricht.

Ihr wollt das neue Screencasting selbst erleben?

Schaut euch unser How-to-Video an oder lernt VIL in einer persönlichen Produktpräsentation kennen.

Und weil wir es am Anfang versprochen haben: Das war nicht der letzte Beitrag für lange Zeit.

Wir haben einiges zu erzählen. Schön, dass ihr wieder dabei seid

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